Agnelle Bundervoët - Sämtliche Decca-France-Aufnahmen

Artikelnummer: 0028948415076

Kategorie: Klavier


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Interpretin: Agnelle Bundervoët EAN: 0028948415076 2 CDs, Gesamtspielzeit: 145:11 Label: EloquenceClassics Werke von Liszt, Brahms und Schumann Drei außergewöhnlich seltene Decca-LPs einer hoch geschätzten französischen Pianistin, neu remastered und zum ersten Mal auf CD veröffentlicht. Das Rheuma zwang Agnelle Bundervoët, sich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere Ende der 1950er Jahre vom Podium zurückzuziehen, obwohl sie ihren Schülern am Konservatorium von Versailles weiterhin die schöne Artikulation, die Beherrschung hoher Ausdruckskontraste und den bemerkenswerten rhythmischen Antrieb weitergab. Einer dieser Schüler war Frédéric Gaussin, der seine persönliche Erinnerung und einen maßgeblichen Überblick über ihr Leben und ihre Karriere in diese Eloquence-Sammlung einbringt. Er erinnert sich an Bundervoët als eine sehr anspruchsvolle Lehrerin: „unerbittlich, aber fair, großzügig, eine geborene Psychologin, eine spirituelle Person, die mit dem Wissen und der Weitsicht einer Weltklasse-Künstlerin Stücke, Studien und Schreibübungen als Aufgaben verteilt“. Bundervoët wurde 1922 geboren und lernte im Alter von vier Jahren Klavier. Mit zehn Jahren wurde sie am Pariser Konservatorium aufgenommen, obwohl sie zu jung war, um das formelle Studienprogramm zu absolvieren, aber die Pädagogin Lazare-Levy erkannte ihren außergewöhnlichen Intellekt, ihre erstaunliche Technik und ihre angeborenen musikalischen Begabungen. Sie wurde sechs Jahre in Folge mit dem Premier Prix des Konservatoriums ausgezeichnet, und ihre Talente reichten über das Klavier hinaus bis zu Gesang, Orgelspiel und Chorregie. Ihr erstes Album, ein Bach-Konzert, wurde mit einem Grand Prix du Disque ausgezeichnet, aber sie war mit der Technik der Ducretet-Thomson-Aufnahme unzufrieden. Das Trio der Decca-Alben (aufgenommen in den Jahren 1955 bis 1957) verfügt über einen weitaus größeren Dynamikbereich und eine viel reichhaltigere Klangpalette, die die Eleganz und Verfeinerung ihres Spiels getreuer einfängt. Sie spiegeln kaum die Breite ihres Repertoires wider, das viel Neue Musik enthielt, aber sie gelten heute als wertvolles Zeugnis für eine bemerkenswerte, wenn auch wenig bekannte Erbin der französischen Klaviertradition.