Hinsichtlich der Vertonung der Passionsgeschichte hat sich spätestens seit dem 16. Jahrhundert eine große Traditionslinie entwickelt, die über Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach bis in unsere Zeit führt. Auch Günter Berger hat mit verschiedenen Werken Beiträge zu diesem musikalischen Genre geleistet.
Insgesamt bedient sich das vorliegende Werk, typisch für Berger, einer Musiksprache, die an die vagierenden Akkordschichtungen des späten Liszt anknüpft und in ihrer farbenfrohen, eklektischen Gestaltung die Menschen unserer Zeit unmittelbar ansprechen und somit auch einen neuen, sinnlichen Zugang zum Innersten des christlichen Glaubens ermöglichen kann.
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