Geistliche Solomotetten französischer Meister des 19. und 20. Jahrhunderts für eine Singstimme und Orgel (Harmonium, Klavier)
- Erweiterung des klassischen Repertoires um Meisterwerke des Genres
- Mit bisher noch unveröffentlichten Werken
- Erläuterung von Interpretationsfragen im Vorwort (dt./franz./engl.)
Dieser Sammelband enthält eine Auswahl von dreißig geistlichen Liedern von Charles Gounod bis Jehan Alain für eine Singstimme mit Orgelbegleitung (Klavier oder Harmonium). Die ausschließlich französischen Komponisten gewidmete Anthologie kann sowohl für Konzerte als auch Gottesdienste verwendet werden. Die in chronologischer Reihenfolge aufgeführten Vokalwerke stellen ein hochinteressantes Repertoire dar, das dazu einlädt, die Entwicklung der Gattung Solomotette zu studieren.
Zusätzlich zu den 27 Motetten in lateinischer Sprache enthält der Band zwei französische Vaterunser-Vertonungen sowie eine Vokalise. Bekannte Motetten wie César Francks „Panis angelicus“ oder Gabriel Faurés „O salutaris“ stehen neben anderen, bisher noch unveröffentlicht gebliebenen Werken, u. a. den Vaterunser-Vertonungen von André Caplet und Émile Goué sowie den zwei Motetten „O salutaris“ mit zusätzlicher Instrumentalstimme (Violine bzw. Violine oder Flöte) von Joseph-Ermend Bonnal, die hier im Erstdruck erscheinen. Auch werden seit Langem vergriffene Stücke wie beispielsweise Eugène Gigouts „Tota pulchra es“ und Marcel Duprés „Memorare“ wieder neu zugänglich gemacht.
In der dreisprachigen Einleitung (deutsch, französisch, englisch) stellt die Herausgeberin Helga Schauerte-Maubouet die musikalischen Quellen und den historischen Kontext vor und geht auf Interpretationsfragen ein, wie etwa die Aussprache des lateinischen Texts. Alle lateinischen Texte erscheinen in dreisprachiger Übersetzung.
Inhalt:
- Schauerte-Maubouet, Helga - Vorwort
- Lateinische Liedtexte und Übersetzungen / Textes latins et traductions / Latin texts and translations
- Charles Gounod (1818–1893): O salutaris
- César Franck (1822–1890): Ecce panis / Panis angelicus
- Camille Saint-Saëns (1835–1921): Panis angelicus
- Théodore Dubois (1837–1924): Ave Verum / Agnus Dei / O salutaris / Ego mater
- Eugène Gigout (1844–1925): Tota pulchra es, Maria
- Charles-Marie Widor (1844–1937): Ave Maria / O salutaris
- Gabriel Fauré (1845–1924): O salutaris
- Ernest Chausson (1855–1899): Ave Verum / Tota pulchra es, Maria / Pater noster
- Léon Boëllmann (1862–1897): O salutaris / Ave verum
- Louis Vierne (1870–1937): Ave Maria / Ave Verum / Tantum ergo
- Charles Quef (1873–1931): O salutaris
- André Caplet (1878–1925): Pater noster
- Achille Philip (1878–1959): Notre Père
- Maurice Reuchsel (1880–1968): Pater noster
- Ermend Bonnal (1880–1944): O salutaris
- Marcel Dupré (1886–1971): Memorare
- Émile Goué (1904–1946): Notre Père
- Jehan Alain (1911–1940): O quam suavis est / Vocalise dorienne
- Source list
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