Dieses Trio von mittlerem Schwierigkeitsgrad ist nach übereinstimmendem Urteil vieler Kenner eines der schönsten der Gebrüder Graun. Das wird auch im 18. Jahrhundert so gewesen sein, denn es ist in nicht weniger als sieben handschriftlichen Kopien überliefert. Die Einleitungen der Sätze sind imitativ, und mit fünf vollen Takten ist das Thema komplex, mit mehreren motivischen Elementen. Nicht zuletzt wegen seiner Tonart c-Moll, seiner Chromatik und seiner Kontrapunktik steht es gleichwertig neben dem Trio aus dem „Musikalischen Opfer“.
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