Die Sonaten für Flöte und Basso continuo von Georg Friedrich Händel zählen seit mittlerweile 270 Jahren zur bevorzugten Literatur von Flötisten. Einige der in den Jahren 1724-1728 entstandenen Stücke zeichnen sich durch eine reiche Baßbezifferung aus, die vermuten läßt, daß Händel mit ihnen in seiner Londoner Zeit auch didaktische Zwecke (Unterweisung im Generalbaßspiel) verfolgte.
Die bereits 1955 im Bärenreiter-Verlag erschienene Urtext-Ausgabe konnte sich im wesentlichen nur auf die seit 1858 im Verlagshaus Chrysander publizierten Stücke stützen. ln der vorliegenden Ausgabe wurden sämtliche zur Verfügung stehenden Quellen (Autographe, Erstdrucke) vom Herausgeber zur Edition herangezogen. Damit wird die revidierte Fassung der Flötensonaten übernommen, wie sie in Band 3 (Serie IV) der Hallischen Händel-Ausgabe vorliegt. So wird diese Urtextausgabe dem praktischen Musikgebrauch wie auch musikwissenschaftlichem Anspruch auf hohem Niveau gerecht.
Inhalt:
- Vorwort
- Zur Edition
- Preface
- Editorial Note
- Sonate für Querflöte und Basso continuo e-Moll HWV 379
- Sonate für Querflöte und Basso continuo e-Moll HWV 359b
- Sonate für Blockflöte and Basso continuo g-Moll HWV 360
- Sonate für Blockflöte und Basso continuo a-Moll HWV 362
- Sonate für Querflöte und Basso continuo G-Dur HWV 363b
- Sonate für Blockflöte und Basso continuo C-Dur
- Sonate für Querflöte und Basso continuo h-Moll HWV 367b
- Sonate für Blöckflöte und Basso continuo F-Dur HWV 369
- Anhang: Drei Sonaten zweifelhafter Authentizität für Querflöte und Basso continuo:
- Sonate a-Moll HWV 374
- Sonate e-Moll HWV 375
- Sonate h-Moll HWV 376
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