Fruth, Klaus Michael - Konzert für Orgel und Orchester (2011)

Artikelnummer: EPS 12.0039

Kategorie: Orchester


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Stück


Komponist: Klaus Michael Fruth
Partitur, geheftet, 56 Seiten
Verlag: Edition Punctum Saliens

 
 

Sätze:
I Capriccio. Mäßig
II Berceuse (Wiegenlied)
III Rondo scherzando. Vivo

 

 
Aus dem Vorwort:
Der 1. Satz meines Konzerts, das Capriccio, ist ein lockeres, abwechslungsreiches Stück mit verschiedenen Themen. Die langsame Einleitung des Orchesters führt zum Trompeten- Hornthema, die beiden Streicherthemen schließen sich an. Nach einer Bläserüberleitung greift die Orgel das erste Streicherthema auf und führt es eigenständig weiter. In einer Art Durchführung werden dann die verschiedenen Themen kombiniert. Stark verändert ist die Reprise: Die Streicher spielen ihr erstes Thema, welches die Bläser wiederholen.
Das 2. Thema wird von den Bläsern begleitet. Die Orgel spielt die beiden Streicherthemen und führt sie ähnlich wie nach dem ersten Einsatz verkürzt fort. Der Orgelpart mündet in die kurze Coda des gesamten Orchesters.

 

 

 

Der 2. Satz, die Berceuse, bezieht sich auf eine frühere Komposition für Streichorchester und solistische Bläser, die durch die Orgelpartien erweitert wurde. Charakteristisch sind der wiegende Rhythmus, der dichte 5-stimmige Streichersatz, die Reihung kurzer, ähnlicher Motive. Im Verlauf zeigt sich ein Vorwärtsdrängen, verbunden mit dynamischer Steigerung und zunehmender harmonisch-melodischer Spannung, das zu einer bizarren Orgelkadenz führt. Danach setzt wieder das ruhige Fließen bis zum Ende des Satzes ein.

 


Dem 3. Satz, Rondo scherzando, liegt die klassische 5-teilige Rondoform zu Grunde. Das heitere Thema findet sich in der 1. Violine des zu Beginn spielenden Streichorchesters. Die Orgel schließt sich mit einem gegensätzlichen Teil, partiell von Streichern und Bläsern begleitet, an. Der wiederkehrende Anfang wird nun von den Bläsern gespielt, der folgende neue Teil ist der Orgel vorbehalten und hat improvisatorischen Charakter. Nach einer längeren Überleitung des Orchesters übernimmt die Orgel wieder das Thema, das von den Streichern tonartlich verändert wiederholt wird. Die nachfolgende Orgelkadenz greift Motive aus dem improvisatorischen Abschnitt auf und führt zum glanzvollen Tutti-Schluss.

 
 
 
 

 

 


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